Sunday nights

Well, there we go. Good night, world.

 

Secrets

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Die hitzebedingte Denaturierung organischer Gemenge

… die man gemeinhin (und vor allem zu dieser Zeit des Jahres) unter dem Terminus Backen zusammenfasst, stellt eine ursprüngliche Art der bewegungsgesteuerten Meditation dar. Behaupte ich.

Zuerst einmal der Kampf, der in einem wütet. Die Frage, ob sich Ingredienzen verbinden, ob Muskelkraft oder Ruhe gefragt sei. Geduld oder Gewalt. All diese Fragen rauschen und rauschen dahin. Bis dann allmählich eine Phase des stolzen Kreationismus stattfindet. Man knetet nunmehr beinahe zärtlich, wenngleich bestimmt und zuweilen auch fordernd den Laib, welcher sanft unter jeder Berührung seine Form verändert.

Dann die Hitze. Oh Höllenschlünde! Vernichtung, Geburt, Tragik und Extase mischen sich mit Vorfreude auf das große Ereignis, welches dann schlußendlich in der Zuckerwälzung seinen Abschluß findet. Und der sanfte Hauch von Vanille, der durch die Luft weht, besänftigt das Gemüt aufs Allerherrlichste.

Team Secrets – Vanilla Crescents for teh win

Scones – the photo love story

It was Saturday and (as usually) I forgot to buy bread. But thank God (or better James 😉 ) I was provided with a package of scones baking mix. Words are shallow. Here are the pics:

Step ONE:

Cut out scones. Yes, I used the schnapps glasses that my granny once gave me. Notice the gold. 🙂

scones1_rs.jpg

Step TWO:

Place them on a flat baking tray. (Yes, I actually found out _what_ a flat baking tray is. I actually have two of them 😀

scones2_rs.jpg

Step THREE:

Read instructions once more (yes, short attention span. Short.)

scones3_rs.jpg

Step FOUR:

After 20 minutes of baking time they came out like this. I say they’re good, and they are good.
(damp kitchen towel…and the sweet scent, oh the scent…)

scones4_rs.jpg

Step FIVE:

Let fresh butter melt on top of these cuties. And you’d maybe also like to add some jam. Raspberry-rhubarb was my choice (lacking the clotted cream, lacking the raspberry jam…*sigh*)

And…ooooh, the joy! The blurry because of all the excitement joy! 😀

scones5_rs.jpg

Enjoy your meals, dear readers. 😉

Culinairement,

Secrets.

Ze re zi peeh!

Okay guys… I will post this in German…hm..actually it’s copy-pasted from my posting in Karanet.

Enjoy reading. And if you’re a non-German-speaking reader (do I have any?), leave a message..and I’ll satisfy your needs promptly 😉

22.05.2006 01:54 by

Subject: Posting on demand

Weil ihr so lieb gefragt habt…*grins*

Chili non carne

Das kauft man ein

3 Paeckchen geraeucherter Tofu (a 200 Gramm)

1 Dose Mais

1 Dose Kidney Bohnen

1 Dose geschaelte Tomaten

1 Zwiebel, 2 Zehen Knoblauch

1 EL Tomatenmark aus der Tube

etwas von Omas selbstgemachtem Tomatensaft (wenn das nicht geht, dann tut’s wahrscheinlich auch ein Paeckchen passierte Tomaten)

Gemuesesuppenwuerfelpulver (<werbung>das Zeug heisst “Gemuesebouquet” von Knorr, ich hab etwa das Equivalent von 1,5 Suppenwuerfeln verwendet</werbung>)

Paprika (ich hatte alle drei Farben zur Auswahl, das muss aber nicht sein…ich wollt nur kuenstlerisch angeben 😉

1 Paeckchen Kotanyi Gewuerzmischung fuer Chili con carne – NICHT das Fix, sondern die Gewuerzmischung

Pfeffer, Salz, getrocknete Chilis

Das stellt man in der Kueche an:

Tofu wuerfelig schneiden, Paprika in Streifen schneiden, Zwiebel wuerfeln und Knoblauch feinblaettrig schneiden (das ist kein Gourmet-Tick von mir – ich hab keine Knoblauchpresse…)

So, das wars dann eigentlich im Grossen und Ganzen mit der Arbeit. Das was jetzt kommt, macht nur noch Spass und erfordert hoechstens Enthusiasmus und einen zweiten beim Kochen, damit man auch bloedeln kann und sich zu perfekt geroesteten Tofu-wuerfeln gratulieren kann…

Man braucht:

1 Topf (mittelgross)

1 Pfanne (auch mittelgross)

Paprikastreifen mit den gewuerfelten Zwiebeln und dem Knoblauch in Oel anduensten, simultan kann man auch die Tofuwuerfel in der Pfanne anbraten.

1. Anmerkung: Ich habe natuerlich viel zu viel Paprika aufgeschnitten. 1 Drittel hab ich zur Seite gestellt, weil’s doch mehr war als ich dachte. Auch eine kleine Handvoll Tofuwuerfel hab ich zur Seite gestellt – ergibt zusammen mit der Handvoll Mais einen ganz tollen Salat – eine grosse Portion, gerade gegessen)

weiter gehts: Der Tofu soll einfach eine goldbraune leichte Kruste bekommen, damit er sein Styropor-Flair verliert, der Paprika leicht weich werden. Ist der Tofu goldbraun, kann man die Pfanne vom Feuer nehmen

Zum Paprika nun einen grossen Loeffel Tomatenmark mischen – nur kurz anbraten, sonst wirds bitter.

Dann mit den geschaelten Tomaten abloeschen, den Tomatensaft hinzufuegen, noch nicht alles, dann kann man die Konsistenz nachjustieren) 1 Paeckchen Chili-Gewuerzmischung dazugeben. Umruehren. Sich ueber die Farbe freuen.

Den gewuerfelten Tofu zur Tomatensauce mischen Eine Dose Bohnen oeffnen, abgiessen, dazugeben. Ebenso der Mais (wie gesagt, ich habe eine Handvoll uebergelassen)

Jetzt sieht das Ganze schon aus, wie ein Chili aussehen soll. Nun kann man mit Gemuesesuppenpulver, Salz, Pfeffer und den gemahlenen Chilischoten abschmecken. Eine gute Prise Zucker hat den Geschmack merklich abgerundet. Beim Salz, wie immer, vorsichtig sein.

Das Chili jetzt ca. eine halbe Stunde (nicht laenger, sonst werden die Paprika zu weich) auf kleiner Flamme zusammenkochen, damit sich die Geschmacksnuancen vereinen – wenn man das nicht tut, zerstoert man sich das ganze schoene Koch-Feng Shui und Yin und Yang…;)

Jedenfalls….wenn das getan ist, kann man nochmal kosten und sich von der Genialitaet ueberzeugen, die man soeben an den Tag gelegt hat. Und dann kann man sich aufs Essen freuen.

Alternatives Ende: Man laesst das Chili auf dem Herd und isst es circa 3-4 Stunden spaeter. Damit hat man auch den obligatorischen Task des “Nochmal-aufwaermen-macht-Chili-besser” absolviert. Sagte ich schon, dass es ausserdem _herrlich_ schmeckt? 🙂

Dazu passt: Frisch aufgebackenes Baguette, Kartoffeln (Folienkartoffeln gehen schnell, wenn man nicht vergisst, den Herd rechtzeitig einzuschalten…;), Bier.

Guten Appetit! Das Chili ist gut fuer Vegetarier, Veganer und auch fuer alle, denen beim Lesen das Wasser im Mund zusammengelaufen ist.

Gutes Gelingen 🙂

Carnal pleasures

Tonight, dear reader, I'm cooking.

It is more fun than I thought to spend a Saturday preparing Sugo Bolognese for tomorrow (so that I can stay away from the stove then – clever me 😉 )

The whole flat smells deliciously – the thing is now on the stove for at least an hour (according to that obscurely described (mostly by grannies) "feeling" that you ought to have to be a good cook) and it will be VERY hard to not eat it today.

I will post the recipe later on – have to stir it and put some more love into it – the noises while devouring it tomorrow will be orgasmic – harhar!

Alternatively we will fall asleep right afterwards and wake up with a happy smile on our faces.

Hah! I almost managed to interpret my home-cooked meals as an analogy of Vanilla Cuddling vs. Hardcore S&M. *patsownshoulder* 😉

See ya, guys. A woman has to do what a woman has to do.